Rüpingsbach: vom Abwasserkanal zum plätschernden Bachlauf

Der Rüpingsbach entsteht südlich der Unterführung der Grotenbachstraße aus der Vereinigung von Grotenbach und Kirchhörder Bach. Er verläuft dann in etwa parallel zur Straße am Spörkel und erreicht den Ortsteil Barop an der Menglinghauser Straße. Weiter geht es östlich des Friedhofes und an der Bogenschießanlage vorbei zur Stockumer Straße. Sie wird ebenso unterquert wie etwas weiter die Ostenbergstraße und die Bahnlinie Dortmund-Witten. An dieser Stelle macht der Bachlauf einen Knick, um in Richtung Norden der Emscher zuzustreben, in die der Rüpingsbach südöstlich der Schnettkerbrücke mündet. Die Länge des Baches, der viele Jahrzehnte als offener Abwasserkanal diente, beträgt etwa vier Kilometer.

Im Jahre 2011 hat die Emschergenossenschaft mit der Renaturierung des Rüpingsbaches begonnen. Das Credo heißt: Beton raus – Natur rein. Eine Bürgerinitiative setzt sich seitdem dafür ein, die Wirtschaftswege entlang des Baches möglichst durchgängig als Fuß- und Radweg zu öffnen.

Wir haben hier die Arbeiten bis zur Fertigstellung des ‘neuen’ Rüpingsbaches und des begleitenden Fuß- und Radweges dokumentiert. Am 19.10.2015 fand die offizielle Übergabe mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau, dem Vorstandschef der Emschergenossenschaft Dr. Jochen Stemplewski sowie zahlreichen Politikerinnen und Politikern aus Rat und Bezirksvertretung statt.

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