Marco Bülow bewirbt sich erneut um Bundestagskandidatur

12. Juli 2016
Quelle: SPD-Fraktion.de

Quelle: SPD-Fraktion.de

Marco Bülow bewirbt sich erneut um eine der beiden Bundestagskandidaturen der Dortmunder SPD. Das hat er jetzt in einem persönlichen Brief mitgeteilt. Der Vorstand des Ortsvereins Barop hatte Bülow bereits in der Sitzung vom 7. Juni 2016 einstimmig nominiert – ebenso wie sein Heimatortsverein Innenstadt und der SPD-Stadtbezirk Innenstadt-West.

Wörtlich schreibt Bülow:

„Ich freue mich sehr über den Zuspruch, den ich immer wieder von Euch für meine Haltung und Positionen bekomme. Auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern erhalte ich regelmäßig positive Rückmeldungen. Selbstverständlich werde ich aber auch weiterhin Kritik ernst nehmen. Ich denke, dass es nicht viele Abgeordnete gibt, die bei der Erststimme über 7% über dem Ergebnis der Partei liegen. Ich weiß aber auch, wem ich dies mitverdanke und wieviel die gute Unterstützung von euch wert ist. Ich bin kein bequemer Abgeordneter – sicher nicht für die politischen Konkurrenten, aber auch nicht immer für die eigene Fraktion. Umso wichtiger und notwendiger ist die Unterstützung, die ich von der Basis und auch aus der Bevölkerung erhalte. Denn es bleibt dabei: Mein Chef ist nicht der Fraktions- oder der Parteivorsitzende und schon gar nicht die Regierungsspitze. Loyalität und Solidarität sind wichtig, aber sie sind keine Einbahnstraße. Mein Chef, dass seid Ihr und dass ist die Bevölkerung. Ich gebe zu, dass es das erste Mal war, dass ich länger darüber nachdenken musste, wieder anzutreten. Zwei große Koalitionen – mit dem damit einhergehenden Verblassen des sozialdemokratischen Markenkerns – haben mich und viele von uns nachdenklich gemacht. Ich bin aber weiter davon überzeugt, dass ich mich auch in Zukunft einbringen kann. Ich spüre eine hohe Motivation einen neuen Aufbruch der SPD und der sozialdemokratischen Idee mitanzutreiben. Seit einigen Monaten erlebe ich, wie beispielsweise mein Werben für das Thema Gerechtigkeit und der Kampf gegen die zunehmende Ungleichheit immer mehr Zuspruch bekommt. Es lohnt sich hartnäckig zu sein und nicht aufzugeben. Die SPD befindet sich in einer Krise. Sich jetzt wegzuducken entspricht nicht meinem Naturell. Aber ich brauche Eure Unterstützung, um den Wandel mit anzustoßen. Schwerpunkt bleibt die soziale Gerechtigkeit Durch meine Veröffentlichungen und durch die direkte Ansprache, kennt ihr meine Positionen und meine Einstellung. Ich denke, ich muss sie daher hier nicht nochmal ausführlich darlegen. Bei meinen Besuchen in den Ortsvereinen, Stadtbezirken und bei der Wahlkreiskonferenz habe und werde ich dies aber natürlich weiterhin tun. An dieser Stelle möchte ich Euch nur sagen, dass für mich das Engagement für mehr Gleichheit und soziale Gerechtigkeit weiterhin im Mittelpunkt stehen wird. Beispielsweise werde ich bei den Debatten um gerechtere Steuern, einen sozialen Arbeitsmarkt und angemessenere Renten und Löhne am Ball bleiben. Natürlich gilt dies auch für andere Themen, wie z.B. meine Kritik an den Handelsabkommen CETA, TTIP und TISA, die ausufernden Militärausgaben und Rüstungsexporte oder mein Einsatz für die Schulsozialarbeit, den sozialen Wohnungsbau und die Kommunalfinanzen. Ich weiß, wo ich herkomme und Dortmund ist mehr als meine Heimat. Zudem werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass Politik und speziell wir Abgeordnete transparenter und glaubwürdiger werden.“

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